Patienteninformation · Redaktionell zusammengestellt · Stand: 7. Oktober 2026
Angst hat verschiedene Formen
Bei einer generalisierten Angststörung stehen anhaltende, schwer kontrollierbare Sorgen um unterschiedliche Lebensbereiche im Vordergrund. Innere Anspannung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden können hinzukommen. Bei einer Panikstörung treten wiederholt intensive Angstanfälle auf. Andere Angsterkrankungen sind stärker an bestimmte Situationen gebunden.
Welche Beschwerden tatsächlich vorliegen, wird im persönlichen Gespräch und gegebenenfalls durch weitere Untersuchungen geklärt. Angststörungen gehören zu den Schwerpunkten der Praxis Cetin.
Körperliche Beschwerden nicht vorschnell einordnen
Herzklopfen, Schwindel oder Atemnot können mit Angst zusammenhängen, aber auch andere Ursachen haben. Neue, starke oder ungewöhnliche körperliche Symptome sollten medizinisch beurteilt werden. Bei möglicher Lebensgefahr ist die 112 zuständig.
Zur Vorbereitung auf ein Gespräch können Sie beschreiben, wann Beschwerden beginnen, wie lange sie dauern und welche Situationen Sie inzwischen vermeiden. Sie brauchen dafür keine Diagnose und kein detailliertes Protokoll.
Der Alltag gehört zur Behandlung
Wichtige Gesprächspunkte sind nicht nur einzelne Angstmomente, sondern auch ihre Folgen: Werden Wege, Begegnungen oder Termine schwieriger? Wie verändert sich der Alltag? Welche Unterstützung wünschen Sie sich? Die Auswahl der Behandlung erfolgt nach einer individuellen Einschätzung. Es gibt kein einzelnes Verfahren, das für jeden Menschen in gleicher Weise passt.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche ärztliche oder psychotherapeutische Einschätzung. Ein individuelles Vorgehen wird im Gespräch mit Ihnen geklärt.
